Stabilität und Handlungsfähigkeit

von | März 10, 2026 | 0 Kommentare

Auf Kurs! Auch in derzeit schwierigen Fahrwassern

10. März 2026

Seit Ende Februar spiegelt sich das derzeit unsichere geopolitische Umfeld in den Entwicklungen im Nahen Osten wider. Für die Hamburger Pensionseinrichtungen haben wir uns über die letzten Jahre auf diese oder vergleichbare Szenarien eingestellt.

Die Portfolien wurden im Hinblick auf die geopolitischen Risiken in Verbindung mit historisch hohen Bewertungen der Kapitalmärkte taktisch bewusst konservativ ausgerichtet.

Für die Umsetzung bedeutete dies, dass eine hohe Cash-Position aufgebaut wurde und die Credit-Risiken unter anderem über eine Untergewichtung der High-Yield-Position abgebaut wurden. Daneben erfolgte die Fortführung von Wertsicherungen für die Aktien-Engagements.

Ziel war und ist die Konstruktion eines möglichst resilienten, also widerstandsfähigen, Portfolios, mit dem die Auswirkungen bzw. Marktwertverluste aus erneuten Verwerfungen – wie schon in der Vergangenheit – nicht vollständig vermieden, aber zumindest deutlich begrenzt werden können. Erhöhte Cash-Positionen bieten die Möglichkeit, bei wieder deutlich attraktiveren Einstiegsniveaus aktiv zu werden. Das Handeln erfolgt dabei stets mit der gebotenen Umsicht und unter Berücksichtigung der besonderen gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

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Thomas Schmidt, Vorstand und Chief Investment Officer der HAPEV, gibt einen kurzen Einblick in die aktuelle Marktsituation.

Unsicherheit und Reaktion der Kapitalmärkte

Die inzwischen seit Längerem anhaltende unsichere globale geopolitische Lage hat sich mit der militärischen Auseinandersetzung weiter verfestigt. Während die Kapitalmärkte im Nahen Osten am Montag geschlossen waren, haben die globalen Aktienmärkte im Tagesverlauf jeweils deutlich an Wert eingebüßt (zwischenzeitlich verloren sie bis zu 3 %).

In der Gesamtbetrachtung fallen die Verwerfungen im Vergleich zu Krisen der vergangenen Jahre (Finanzmarktkrise, COVID-19) noch eher gering aus. Die weitere Entwicklung bleibt aber abzuwarten und wird sich am Verlauf der Situation im Nahen Osten und dessen Auswirkungen orientieren. Rohstoffe, insbesondere Öl- und Gaspreise, haben sich – wie nicht anders zu erwarten – mit der Eskalation gegenüber dem Jahresanfang deutlich verteuert. Diese Entwicklungen in Kombination mit höheren Kosten für die Logistik (u. a. aufgrund der Sperrung der Straße von Hormus sowie gestiegener Frachtraten bzw. Versicherungsprämien) können auch das Thema Inflation wieder stärker in den Blickpunkt der Marktteilnehmer sowie der Notenbanken rücken.

Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr eng und halten Sie hinsichtlich unserer Einschätzungen und etwaiger Maßnahmen auf dem Laufenden.

Portrait Thomas Schmidt

Thomas Schmidt

Vorstand 
Chief Investment Officer

Portrait Thomas Schmidt

Thomas Schmidt

Vorstand 
Chief Investment Officer

Thomas Schmidt, Vorstand und Chief Investment Officer der HAPEV, gibt einen kurzen Einblick in die aktuelle Marktsituation.

Unsicherheit und Reaktion der Kapitalmärkte

Die inzwischen seit Längerem anhaltende unsichere globale geopolitische Lage hat sich mit der militärischen Auseinandersetzung weiter verfestigt. Während die Kapitalmärkte im Nahen Osten am Montag geschlossen waren, haben die globalen Aktienmärkte im Tagesverlauf jeweils deutlich an Wert eingebüßt (zwischenzeitlich verloren sie bis zu 3 %).

In der Gesamtbetrachtung fallen die Verwerfungen im Vergleich zu Krisen der vergangenen Jahre (Finanzmarktkrise, COVID-19) noch eher gering aus. Die weitere Entwicklung bleibt aber abzuwarten und wird sich am Verlauf der Situation im Nahen Osten und dessen Auswirkungen orientieren. Rohstoffe, insbesondere Öl- und Gaspreise, haben sich – wie nicht anders zu erwarten – mit der Eskalation gegenüber dem Jahresanfang deutlich verteuert. Diese Entwicklungen in Kombination mit höheren Kosten für die Logistik (u. a. aufgrund der Sperrung der Straße von Hormus sowie gestiegener Frachtraten bzw. Versicherungsprämien) können auch das Thema Inflation wieder stärker in den Blickpunkt der Marktteilnehmer sowie der Notenbanken rücken.

Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr eng und halten Sie hinsichtlich unserer Einschätzungen und etwaiger Maßnahmen auf dem Laufenden.

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